Golf

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Lernen Sie beim Golf von Anfang an optimale Bewegungsabläufe mit einem Trainer. Selbstredend – das Golfspiel gehört nicht zu den Sportarten, die man mit einem Unfallrisiko in Verbindung bringt. Profis und passionierte Amateurspieler wissen, dass Golfen viel mehr ist, als gemütlich in schöner Landschaft einen Ball zu schlagen – entsprechende Ausdauer ist hier sicherlich vonnöten. Die Palette der Beschwerden und Verletzungen reicht von Überstrapazierung des Handgelenks, des Ellenbogens und der Schulter über das Umknicken und Ausrutschen beim Abschlag bis hin zum Golfball, der einen am Kopf trifft. Prominenteste Schwachstelle für alle Golfer ist der Rücken, vor allem der Lendenwirbelbereich, wo rund 50 Prozent aller Golfverletzungen auftreten. Hier kann es bei geschwächter Muskulatur oder Fehlbelastung zu Schmerzen, Gelenk- und Wirbelblockaden und im schlimmsten Fall sogar zu Bandscheibenvorfällen kommen. Das ist kein Wunder, denn immerhin werden bei mittlerer Spielstärke 90 bis 100 Schläge und ebenso viele Probeschläge durchgeführt. Dass Schulter und Rücken dabei sehr belastet werden, liegt auf der Hand. Außerdem legt der Golfer eine Gehstrecke von etwa 8 bis 9 km in circa 4 Stunden zurück.

Tipps zum Golfen

  • Wer chronische Beschwerden etwa in Schultern oder Rücken vermeiden will, braucht ein ausgedehntes Aufwärmtraining und Stretching, um eine optimale Geschmeidigkeit der Muskulatur zu erreichen. Zudem ist ein begleitendes und abgestimmtes Ausdauertraining neben dem Golfsport hilfreich; stereotypen Belastungen kann so entgegengewirkt werden.
  • Schon erste Schmerzsymptome von einem Spezialisten abklären lassen, um bleibenden Schäden an Rücken, Schultern oder Ellenbogen vorzubeugen. Sollten Rückenbeschwerden immer wiederkehren, einen Arzt befragen und eventuelle Vorschäden untersuchen lassen.
  • Wer dann Training und Golfspiel seiner individuellen Belastbarkeit anpasst, tut seinem Körper einen großen Gefallen.
  • Lernen Sie von den Profis: Unterricht bei erfahrenen und ausgebildeten Trainern sorgt von Anfang an dafür, Bewegungsabläufe optimal zu gestalten. Wird der Golfschwung nicht korrekt ausgeführt und noch dazu häufig mit der falschen Technik wiederholt, kann das zu negativen Veränderungen der Muskeln und Knochen des Schultergelenks führen. Deshalb die ersten Schläge lieber nicht auf eigene Faust tun!
  • In puncto Sicherheit sollte sich ein Golfspieler immer vor Abschlag oder Überschwung davon überzeugen, dass ausreichend Platz vorhanden ist, damit niemand von Schläger oder Ball getroffen werden kann. Befinden sich andere Spieler innerhalb der eigenen Reichweite, darf auf keinen Fall gespielt werden. Passiert es trotzdem, dass jemand den Ball in eine Richtung schlägt, in der jemand getroffen werden könnte, sollte er sofort mit dem gängigen Warnruf „Fore“ auf die Gefahr aufmerksam machen.
  • Rücksichtnahme auf andere sollte, wie bei jeder Sportart, selbstverständlich sein. Laute Gespräche gehören nicht auf den Golfplatz, da andere Spieler dadurch in ihrer Konzentration gestört werden.
  • Wer regelmäßig auf Golfplätzen unterwegs ist, um sein Handicap zu verbessern, befindet sich sozusagen auf der Sonnenseite des Lebens. Bewegung und frische Luft sind nicht nur gut für die Gesundheit – strahlende Sonne und blauer Himmel machen außerdem gute Laune.
  • Aber Vorsicht! Zu viel davon kann gefährlich sein. Tragen Sie deshalb einen Sonnenhut und lichtundurchlässige Kleidung. Die nicht durch Kleidung bedeckten Hautpartien müssen durch eine Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor geschützt werden. Mittags zwischen 11 und 15 Uhr sollten Sie den Golfplatz meiden, dann ist die Sonneneinstrahlung am intensivsten.
  • Wir sind gerne für Sie da


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