Springen Sie nicht in unbekannte oder zu seichte Gewässer.
Wenn Ihr letztes Training schon länger zurückliegt, planen Sie besser keine langen Schwimmstrecken, schon gar nicht alleine.
Um einseitige Belastungen und Verspannungen zu vermeiden, ist ein häufiges Wechseln von Schwimmlage und Schwimmstil empfehlenswert.
Ermüdungserscheinungen, Krämpfe oder Kreislaufprobleme stellen im Wasser eine lebensbedrohliche Gefährdung dar – bei ersten Anzeichen ist es höchste Zeit für die Rückkehr ans Ufer.
Nächtliche Boots- und Schwimmpartien, meist verbunden mit Alkohol, die aus Übermut oder um „etwas beweisen zu wollen“ entstehen, können lebensgefährlich werden.
Selbstüberschätzung und Überanstrengung können tödliche Folgen haben. Menschen ab 50 müssen beim Schwimmen darauf achten, sich nicht zu überfordern, speziell nicht das Herz-Kreislauf-System.
Kinder
Kleinkinder niemals unbeaufsichtigt im und am Wasser lassen. Kleinkinder sollten auch in Ufernähe immer Schwimmflügel an beiden Armen tragen. Verwenden Sie nur Oberarm-Schwimmflügel, die der EU-Norm entsprechen! Diese Schwimmflügel haben u. a. mehrere getrennt voneinander aufblasbare Kammern und Sicherheitsventile.
Schwimmreifen, Schwimmtiere oder Luftmatratzen schützen nicht vor dem Ertrinken, sie sind reines Spielzeug. Daher Kinder auch beim Spiel mit Luftmatratzen oder ähnlichem Wasserspielzeug immer mit Schwimmflügeln ausstatten.
Für Kinder sind Springen und Rutschen der größte Spaß. Doch Vorsicht: Gerade bei einem Kopfsprung in unbekanntes Gewässer kann man sich leicht Kopfverletzungen zuziehen oder sich gar die Wirbelsäule verletzen. Auf der Rutsche gilt: Nicht auf dem Bauch, nicht mit dem Kopf voran oder gar stehend rutschen. Außerdem immer nur einzeln rutschen und nach der Landung gleich aus der Bahn schwimmen.
Swimmingpools – egal ob voll oder leer – außerhalb der Saison und nach Gebrauch sichern: Poolabdeckungen leisten einen sinnvollen Schutz, Kinder vor dem Ertrinken zu bewahren.
Erste-Hilfe-Kurse retten Leben
Von der Schnelligkeit, mit der Erste-Hilfe-Maßnahmen durchgeführt werden, kann das Leben eines Menschen abhängen. Nach einem Herzstillstand von 4 Minuten besteht bei sofortiger Hilfe eine Überlebenschance von 43 Prozent, nach 8 Minuten sind es nur noch 7 Prozent. Wenn ein Ertrinkender aus dem Wasser gerettet wurde, ist die Gefahr noch nicht vorüber: Das Hirn kann durch den Sauerstoffmangel weiteren Schaden erleiden. Bei fehlender Atmung oder fehlendem Herzschlag können lediglich sofort durchgeführte Reanimationsmaßnahmen (jede Sekunde zählt!) Leben retten und Dauerschäden verhindern.
Schwimmen
Tipps fürs Schwimmen
Kinder
Erste-Hilfe-Kurse retten Leben
Von der Schnelligkeit, mit der Erste-Hilfe-Maßnahmen durchgeführt werden, kann das Leben eines Menschen abhängen. Nach einem Herzstillstand von 4 Minuten besteht bei sofortiger Hilfe eine Überlebenschance von 43 Prozent, nach 8 Minuten sind es nur noch 7 Prozent. Wenn ein Ertrinkender aus dem Wasser gerettet wurde, ist die Gefahr noch nicht vorüber: Das Hirn kann durch den Sauerstoffmangel weiteren Schaden erleiden. Bei fehlender Atmung oder fehlendem Herzschlag können lediglich sofort durchgeführte Reanimationsmaßnahmen (jede Sekunde zählt!) Leben retten und Dauerschäden verhindern.